Vorbereitung auf die Rauhnächte

 

Schon immer hatte ich das Gefühl, dass die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr eine ganz besondere Zeit ist und habe intuitiv mich intensiver mit mir selbst und meinem Hauptkrafttier beschäftigt.

 

Sicherlich sind euch Beschreibungen wie „besinnliche Weihnacht“ geläufig, was nichts anderes bedeutet als „sich auf etwas besinnen“, nämlich auf das, was wichtig ist: Ihr selbst!

 

Schaut zurück auf das Jahr und werdet alte Energien und Erinnerungen los, damit ihr im neuen Jahr neu beginnen und durchstarten könnt! Ihr wisst nicht so recht, wie ihr das anstellen sollt?

Dann sind die anstehenden Rauhnächte vielleicht genau das Richtige für euch!

 

Rauhnächte

 

„Vermutlich nahmen die Rauhnächte ihren Ursprung im germanischen Mondkalender. In dem hat das Jahr 12 Monde. Und die entsprechen nicht unseren 12 Monaten mit 365 Tagen, sondern sind nur 354 Tage lang. Um ein Sonnenjahr voll zu machen, fehlen also 11 Tage – oder eben 12 Nächte – die als “tote Tage” eingeschoben wurden.“ (Quelle: https://www.engelmagazin.de/rauhnacht-raeuchern/)

 

Jede der zwölf Rauhnächte steht für einen Kalendermonat. Irreführend ist allerdings das Wort „Nacht“, denn im Grunde genommen handelt es sich nicht um Nächte, sondern um 24 Stunden, also einen ganzen Tag.

 

Früher wurde in dieser Zeit jeder Tag genau beobachtet, um so relevante Voraussagen für das neue Jahr zu treffen. So war es zum Beispiel sehr wichtig aufzuschreiben, wem man als Erstes am Morgen begegnete oder welche Worte zuerst gewechselt wurden. Auch wurden so Wettervorhersagen für das kommende Jahr prognostiziert.

 

Doch nicht nur die (pragmatische) Ruhepause zur Vorbereitung auf das neue Jahr spielt eine Rolle. Viel wichtiger sind die kosmischen Energien, die zu dieser Zeit sehr stark sind.

Denn auf spiritueller Ebene ist der Schleier, der zwischen den Welten liegt, an diesen Tagen sehr dünn und wir können uns leichter mit unserer Seele und unseren Ahnen verbinden:

 

„Die Tore zur anderen Welt stehen weit offen. Es ist die Zeit der Rückverbindung zu den Ahnen, die Verbindung zu den Lichtwesen, Engeln, Erzengeln und der Götter. Es ist die Zeit der  Orakel, Weissagungen, Vertreibung, der Auflösung, und des Neubeginns, die Zeit sein Schicksal neu zu gestallten. Bei den alten Druiden war dies die Zeit der mächtigen Rituale. Denn Rituale in dieser Zeit gewirkt, sind besonders stark und wirkungsvoll.“

(Quelle: https://www.liebesrevolution.com/die-12-rauhnaechte-ein-ausfuehrlicher-wegweiser-durch-diese-wundervolle-zeit/)

 

 

Wem das zu esoterisch klingt, kann sich die Rauhnächte auch so vorstellen:

Im Grunde genommen, sind die Rauhnächte zwölf aufeinanderfolgende Meditationstage, an denen ihr in euch geht und Pläne für das neue Jahr schmiedet.

 

Zeitraum

Es liegt an jedem selbst, welchen Zeitraum ihr wählt. Begonnen werden kann zur Wintersonnenwende am 21. Dezember, zu Heiligabend oder zum 25. Dezember. Möglich sind also folgende Varianten:

 

  • Dezember bis 1. Januar
  • Dezember bis 6. Januar
  • Dezember bis 6. Januar (Feiertage werden ausgelassen, christliche Tradition)

 

Ich persönlich starte am 21. Dezember und beende sie am 1. Januar. Zum einen, weil mir mein Bauchgefühl dazu rät. Zum anderen gebe ich ab dem 2. Januar ein 5-Tagesseminar und da werde ich keine Zeit haben, mich großartig mit mir selbst zu beschäftigen 😉

 

Vorbereitung: Loslassen

Während des Workshops haben wir auf einen Zettel verbrannt, was im Jahr 2018 alles passiert ist. Sowohl Negatives als auch Positives.

Warum auch gute Erinnerungen? Die Workshopleiterin erklärte uns (und es macht auch einfach Sinn) man stelle sich vor, dass in einer Hand die negativen Erinnerungen sind und in der anderen die guten.

 

Wenn man nur das loslässt, was in der „schlechten“ Hand ist, die „gute“ Hand aber voll bleibt, welche Hand kann sich dann wieder mit neuen Erfahrungen füllen? Genau: Nur die Schlechte, die gute Hand ist noch voll.

 

Also macht euch an die Arbeit:

 

Was war alles los in eurem Leben im letzten Jahr? Schreibt es auf!

Wenn ihr eure Zettel geschrieben habt, werden diese verbrannt.

Der Prozess ist sehr wichtig, denn Feuer ist das Element der Transformation.

 

Vielleicht möchtet ihr euch auch ein Mantra überlegen, während eure Zettel verbrennen?

 

Ich akzeptiere, was ist.

Ich bin dankbar für jede Erfahrung, die ich gemacht habe.

Ich lasse los.

Ich blicke nach vorne mit Hoffnung und Freude.

 

Reinen Tisch machen

Zur Vorbereitung gehört als nächster Schritt, reinen Tisch zu machen. Das können folgende Aspekte sein:

Geliehenes zurückgeben, sich bei Menschen entschuldigen/bedanken, Streit klären, aufräumen, räuchern, Schulden begleichen, alte Angelegenheiten klären…

 

Alles, was unausgesprochen und ungeklärt ist,

sollte ausgesprochen und geklärt werden.

 

Mehr Infos zur Durchführung

Es gibt eine Menge Websites, die Infos zu den Rauhnächten geben und bei denen man zum Teil sogar einen Online Kurs (99 € bei https://www.geheimnisakademie.de/raunaechte) während der Rauhnächte machen kann.

 

Oder aber ihr schaut hier bei den (kostenlosen) Infos vorbei 😉

https://www.eft-fuer-hochsensible-menschen.de/die-rauhnaechte-eine-anleitung-fuer-eine-besondere-zeit/?cn-reloaded=1

 

Am Ende ein kleiner Hoffnungsschimmer

Die baldige Wintersonnenwende am 21. Dezember bedeutet, dass nun die Tage wieder länger werden und es wieder mehr Licht gibt!

Also freut euch auf länger werdende Tage und einen Neustart in 2019!